| Februar / März 2009
Lukas 18, Vers 25 |
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| Liebe Gemeinde, schon wieder ist der erste Monat des Jahres vorbei. Die Zeit vergeht rasend schnell. Lassen wir uns mitreißen von der Hektik und dem Getriebensein dieser Welt oder finden wir inmitten der äußeren Gegebenheiten dieser Zeit einen Weg trotzdem anders zu leben als die Welt es tut? Die diesjährige Jahreslosung beschreibt einen Weg, der dies ermöglicht! Jesus Christus spricht: Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich. Lk.18,25. Wir Menschen sind in bestimmten Bereichen so eingefahren in unserem Wesen, dass es uns unmöglich ist, herauszukommen z. B. aus Ängsten, Tagesabläufen, Gewohnheiten, Worte, Gedanken usw. Wir drehen uns in diesem Karussell wie ein Hamster im Rad und kommen doch nicht wirklich heraus. Welche Hoffnung und Motivation geben da die Worte Jesu, der sozusagen in unsere Situation hineinspricht: Dir als Mensch sind bestimmte Dinge unmöglich, du bist beengt und kommst nicht raus, aber bei Gott sind alle Dinge möglich! Wenn bei Gott alle Dinge möglich sind, sagt Jesus damit auch, dass ihm als den Christus, dem Sohn Gottes alle Dinge möglich sind. Es ist auch interessant, in welchem Zusammenhang Jesus diese Aussage macht. Er macht sie nach der Begegnung mit dem reichen Jüngling, den er lieb gewann, da dieser Gott liebte und alle seine Gebote von Herzen befolgte, jedoch eines war ihm unmöglich, nämlich sein Vermögen Gott zu geben und sich seiner Versorgung anzuvertrauen. Finden wir nicht heute Parallelen in unserem Verhalten, Jesus gegenüber. Wir übergeben Jesus Christus unser Leben und sagen: „Herr Jesus sei du Herr in meinem Leben“ bis es um die Finanzen geht. Da wollen wir selbst entscheiden, an wen, wann und welchen Betrag wir geben. Würden wir nicht auch betrübt von dannen gehen, wie der reiche Jüngling, wenn Jesus uns korrigieren würde. Wenn wir unsere Augen nicht verschließen, sehen wir im Leib Jesu große Nöte! Finanzielle Nöte in den Familien, bis hin zu Familieninsolvenzen, Wirtschaftskrise, Krankheiten, Gebrechen, seelische Qualen, Ehekrisen, keine Einheit in Gemeinden, Gemeindespaltung, Gemeindesterben, Leiter geben auf usw. Das ist nicht der Zustand, den Gott für seinen Leib beabsichtigt, deshalb müssen wir in unseren persönlichen Bereichen Verantwortung übernehmen, die einer Veränderung und Heilung bedürfen. Wie kann das geschehen? Was können wir tun? Jesus Christus wurde Mensch um all unseren Mangel zu nehmen, uns davon zu befreien, zu heilen und uns in unsere göttliche Berufung hineinzubringen. Deshalb müssen wir alle Lebensbereiche Jesus geben und ihn hineinlassen. In Joh. 10,10 sagt Jesus: „Der Dieb kommt nur, um zu stehlen und zu schlachten und zu verderben. Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und Fülle, Leben und Überfluss.“ Jesus Christus sagt damit, dass er und damit sein Leben in uns in alle Bereiche unseres Mangels hineinfließen will, bis wir so gefüllt sind, also die Fülle haben, dass dieses Leben von uns heraus zu den Menschen fließt. Jesus sagt damit auch, dass ihm nicht nur alle Dinge möglich sind, sondern dass er es auch tun will. Er gibt sogar sein Leben dafür. Jesus Christus will deine Gedanken heilen,
Jesus Christus will deine Seele und dein Herz heilen Amen!
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