FEBRUAR/MÄRZ 2007



Denn siehe,
ich will ein Neues schaffen,
jetzt wächst es auf,
erkennt ihr´s denn nicht?

Jesaja 43, 19

Liebe Gemeinde,

Siehe ich wirke Neues verspricht Gott in der diesjährigen Jahreslosung. Was verbindest du persönlich mit dieser Verheißung Gottes? Was wünschst du dir an Neuem in deinem Leben. Ich wünsche für mich und die Gemeinde, dass wir mehr den Willen Gottes in unserem Leben erkennen und tun und dadurch seine Kraft freigesetzt und von den Menschen gesehen wird. Mein Wunsch wäre, dass wir bereit sind den Preis zu bezahlen damit das „Neue“, das Gott durch uns tun will in Erfüllung gehen kann. Roberts Liardon (als 8-jähriger durfte er einen Besuch im Himmel machen und Jesus begegnen, Buch: „Ich sah den Himmel“ auch Autor des Buches „Gottes Generäle“) schrieb in seinem Buch: „Der Preis für geistliche Kraft“ dass die Gemeinde Jesu an einem Scheideweg angelangt ist.

Er schreibt u. a. folgendes:
Wir stehen an einem Scheideweg. Falls wir uns nicht dazu entschließen, dem Wort Gottes zu gehorchen, kann es morgen schon zu spät sein. Dieses Zeitalter neigt sich seinem von Gott gesetzten Ende zu. Wo wirst du sein, wenn es endet? Wirst du ein fleischliches Leben führen? Wirst du vor den Trümmern deiner zusammengezimmerten Welt stehen und verzweifelt versuchen, sie wieder aufzubauen? Oder jagst du materiellen Dingen nach? Von welcher Qualität ist deine Beziehung zu Gott setzt du dich ernsthaft für das Reich Gottes ein? Willst du, dass Gott dein Freund ist, mit dir redet und dich auf Schritt und Tritt begleitet? Dann musst du dein Kreuz auf dich nehmen und dich selbst ans Holz nageln. Du musst zu diesem Friedhof gehen, dein Fleisch (Ego, Seele) begraben und den Sargdeckel ein für allemal schließen! Du musst den Engeln helfen, die Erde auf deinen Sarg zu werfen. Du musst deine eigene Grabinschrift schreiben und den Staub von deinen Füßen schütteln, wenn du den Friedhof verlässt. Du musst diesen Ort aufrecht und mit erhobenem Haupt verlassen, bereit einer sterbenden Menschheit gegenüberzutreten.
Nur diejenigen, die ihrem eigenen „Ego“ gegenüber gestorben sind, werden den Lauf der Geschichte verändern. Sie werden sich nicht um ihrer selbst willen auf einer Bühne präsentieren, sondern sie werden Werkzeuge des Herrn Jesus Christus sein, durch die Er zu Seinem Volk sprechen kann. Wenn du dir selbst gegenüber gestorben bist, hält dich einzig und allein die Gegenwart Gottes am Leben. Wenn du dann ein Podium betrittst, erscheinst du als Repräsentant des Königs der Könige und des Herrn der Herren - Jesus Christus. Kein Mensch kann mit jemand in Kontakt kommen, der sich selbst gegenüber gestorben ist und in dem Gott lebt, ohne mit der Wahrheit des Evangeliums in Berührung zu kommen.
In solchen Menschen hat Jesus die Alleinherrschaft angetreten. Deshalb reden und handeln sie richtig, haben eine entsprechende Ausstrahlung und einen gottgefälligen Lebensstil. Sie fallen auf, weil an Ihnen „etwas“ anders ist! Und nach eben diesem besonderen „Etwas“ sehnt sich der Rest der Welt!

Diese Art Menschen braucht die Welt heute: Gläubige, die sich selbst gegenüber völlig gestorben sind. Kritik kann einen Toten nicht verletzen. Du kannst eine Person, die ihr Fleisch gekreuzigt hat, schlagen und sie wird nicht einmal reagieren. Solche Menschen kann und will Gott in unserer Zeit benutzen! Christus gab sich Gott völlig hin, damit Er von Ihm gebraucht werden konnte. Dasselbe gilt auch für uns. Die Leistungen, die in der heutigen Gesellschaft als Erfolg betrachtet werden, beeindrucken Gott nicht. Was ihn jedoch aufmerken lässt, ist Hingabe. Wenn wir den Heiligen Geist und Seine Wirkungsweise verstehen und erfahren möchten, müssen wir uns Ihm völlig ausliefern. Es ist unmöglich, dass teilweise du und teilweise ER das Regiment führt. Der Heilige Geist nimmt keine Befehle von Menschen an. Er arbeitet nicht nach einem vorgegebenen Schema. Er gibt Anordnung, und wir müssen gehorchen.

Liebe Gemeinde, wollen wir „Neues“, dann müssen auch wir bereit sein den Preis dafür zu bezahlen und unser Fleisch jeden Tag zu kreuzigen, doch es lohnt sich. Der nächste Feiertag ist Karfreitag!

In Liebe,

Euer Alwin



Der Weg zur Freiheit
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