| Juli / August 2010
Johannes 10, Vers 10b |
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| Liebe Gemeinde, „und ich gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben.“ Joh.10, 28 Leben geben, das beschäftigt mich persönlich im Augenblick. Wie können wir als Gemeinde, als Leib Jesu Leben weitergeben? Ich erlebe, wie das Negative, das doch kein Leben bringt oft so groß gemacht wird - auch unter Glaubensgeschwistern. Möchtest Du Leben weitergeben? Jesus will Dir Leben geben und es im Überfluss, so dass du davon weitergeben kannst. Wie können wir Leben weitergeben? In Jes. 57, 14+15 steht: Und er sagt: „Macht Bahn, macht Bahn! Bahnt einen Weg! Beseitigt jedes Hindernis aus dem Weg meines Volkes. Denn so spricht der Hohe und Erhabene, der in Ewigkeit wohnt und dessen Name der Heilige ist: In der Höhe und im Heiligen wohne ich und bei dem, der zerschlagenen und gebeugten Geistes ist, um zu beleben den Geist der Gebeugten und zu beleben das Herz der Zerschlagenen.“ Bahnen wir Gott einen Weg, indem wir uns nicht hindern lassen ein offenes Auge für die Gebeugten und Zerschlagenen zu haben! Wer könnten z. B. solche Menschen sein? In Jes. 58, 6-7 heißt es über rechtes Fasten: „Ist nicht vielmehr das ein Fasten an dem ich Gefallen habe: Ungerechte Fesseln zu lösen, die Knoten des Joches zu öffnen, gewalttätig Behandelte als Freie zu entlassen und dass ihr jedes Joch zerbrecht? Besteht es nicht darin, dein Brot dem Hungrigen zu brechen und dass du Heimatlose Elende ins Haus führst? Wenn du einen Nackten siehst, dass du ihn bedeckst und dass du dich deinem Nächsten nicht entziehst?“ Genau diese Verhaltensweisen werden in Matthäus 25, 31-46 im Gericht über die Nationen, wo sie in Schafe und Böcke aufgeteilt werden, beschrieben. In Vers 40 heißt es: „Und der König wird antworten und zu ihnen sagen: Wahrlich ich sage euch, was ihr einem dieser meiner geringsten Brüder getan habt, habt ihr mir getan.“ Ist das nicht Leben, wenn du in die Augen eines Menschen schaust, der sich freut, weil er nicht vergessen wurde, die Dankbarkeit dass er zu essen oder trinken bekommen hat, oder eine andere Form der Versorgung und Pflege? Ist das nicht Leben, einen Menschen in ordentlicher Kleidung zu sehen, der es sich vorher nicht leisten konnte? Festzustellen, wie er dadurch an Persönlichkeit gewinnt? Ist das nicht Leben, wenn du einen Menschen in irgendeiner Form helfen kannst und du wieder Hoffnung ein seinem Leben sehen kannst? Ich erlebe, wie auf diese Weise gegenseitig Leben gegeben wird und man selbst beschenkt wird. Dadurch wird Jesus den Menschen praktisch gegeben und öffnet eine Tür für das Evangelium. Ich will die offenen Türen erkennen in meinem Umfeld und den Menschen Leben geben! Amen!
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