März / April 2010


“Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit,
wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt.
Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid,
Wenn ihr Liebe untereinander habt.”

Johannes 14, Vers 34


Liebe Gemeinde,
in diesem Jahr erlebe ich persönlich, wie Jesus mich tiefer in seine Liebe hineinführen will und auch uns als Gemeinde, denn es liegen noch viele zu entdeckende Schätze darin verborgen.
In Johannes 13,34 nach der Fußwaschung, beim Essen des Abendmahls und der Ankündigung des Verrats sagt Jesus in den letzten beiden Versen: „Ein neues Gebot gebe ich euch, dass ihr einander liebt, damit, wie ich euch geliebt habe, auch ihr einander liebt. Daran werden alle erkennen, dass ihr meine Jünger seid, wenn ihr Liebe untereinander habt.“
Was war seine Liebe?
„Annahme und Hingabe“ Jesus wußte, dass Judas ihn an die Römer verraten würde, dass Petrus ihn verleugnen würde, dass nach der Festnahme in Gethsemane ihn alle Jünger verlassen würden. Jesus fordert nicht von seinen Jüngern ein bestimmtes Verhalten, das ihn zustehen würde sondern trotz ihrer Schwächen und Begrenzungen nimmt er sie an und gibt ihnen diese Anweisung, einander in der gleichen Weise anzunehmen. Jesus geht noch einen Schritt weiter, indem er Selbst sein Leben hingibt am Kreuz von Golgatha für die Verfehlungen aller Menschen. Das ist seine Liebe zu uns.
Wie konnte Jesus das?
Er wußte sich total angenommen und geliebt vom Vater und seine Liebe zum Vater machte ihn zu jedem Opfer fähig, weil er wußte, wie sehr Gott der Vater die Menschen liebt. Im Hohenpriesterlichen Gebet sagt Jesus: „Vater, die Stunde ist gekommen. Verherrliche deinen Sohn, damit der Sohn dich verherrliche, wie du ihm Vollmacht gegeben hast über alles Fleisch, daß er allen, die du ihm gegeben hast, ewiges Leben gebe! Dies ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott und den du gesandt hast, Jesus Christus erkennen.“ Joh. 17,1-3
„Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, dass sie eins seien, wie wir eins sind ich in ihnen und du in mir, dass sie in eins vollendet seien, damit die Welt erkenne, dass du mich gesandt hast und sie geliebt hast, wie du mich geliebt hast.
Vater, ich will, dass die welche du mir gegeben hast, auch bei mir seien, wo ich bin, damit sie meine Herrlichkeit schauen, die du mir gegeben hast, denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.“ V22-24
Was für eine Liebeserklärung an den Vater!
Bei der Taufe Jesu am Jordan und bei der Verklärung Jesu am Berg Tabor kam eine Stimme aus dem Himmel, die sprach: „Dieser ist mein geliebter Sohn, an dem ich Wohlgefallen habe.“
Mt.3,17
Bei der Verklärung Jesu am Berg Tabor, bei der nur Petrus, Jakobus und Johannes dabei waren, fügt Gott hinzu …“ihn hört!“
Was für eine öffentliche Liebeserklärung Gottes des Vaters an seinen Sohn! In dieser Annahme und Liebe will uns der Vater und der Sohn als Gemeinde begegnen, jeden einzelnen. Der Heilige Geist will jeden Bereich unserer Seele, unseres Herzens mit dieser Annahme und Liebe berühren und dabei alles heilen und reinigen, was nicht dem Wesen des Sohnes entspricht, auf eine Art, dass wir es annehmen und umsetzen können.
Jesus will dieses Werk in uns tun, lassen wir es zu, damit alle erkennen, dass wir seine Jünger sind!

Amen!


Euer Alwin



Der Weg zur Freiheit
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