| NOVEMBER/DEZEMBER 2006
Matthäus 11, Verse 28-30 |
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| Liebe Gemeinde, diesen Text haben wir schon viele Male gehört oder gelesen und doch spiegelt unser Leben, dass dieses Wort nicht in uns lebt. In diesem Text beschreibt Jesus wie persönliche Jüngerschaft praktiziert wird. 1. Die Ermutigung: Kommt zu mir alle ihr Mühseligen und Beladenen. Was bedeutet das praktisch? Jesus sagt, dass wir Alle Lebensumständen ausgesetzt sind, die uns belasten und niederdrücken und dadurch unsere Seele, Körper und Geist beschweren. In Johannes 16,33 sagt Jesus zu seinen Jüngern: In der Welt habt ihr Bedrängnis aber seid guten Mutes, ich habe die Welt überwunden. Jesus erklärt hier seinen Jüngern, dass Bedrängnis zu unserem Leben auf dieser Erde gehört, es ist nichts ungewöhnliches oder außerordentliches. Jeder Mensch muss durch Bedrängnisse hindurch. Nun zurück zu unserem Ausgangstext: Weil wir durch Bedrängnisse hindurchmüssen, gibt es nur Einen, der uns in diesen Bedrängnissen die uns mühselig und beladen machen, helfen kann - nämlich Jesus selbst. Er versteht dich, er hat als Einziger diese Welt überwunden. Er kennt dich, hat dich gebildet im Mutterleib. Er weiß, wie du denkst, wie du fühlst, wie deine fleischliche Natur handeln will. Deshalb sagt er: komm zu mir - denn er will dir sein Wesen geben, seine Wege in deiner Situation lehren. Haben wir das in unserem Leben so verstanden und danach gehandelt? Haben wir nicht oft bei Menschen geklagt, Verständnis und Rat gesucht und sind von ihnen enttäuscht worden oder habenuns nicht verstanden gefühlt? Erlebten wir, dass wir uns zwar verbal Menschen mitgeteilt haben und uns danach vielleicht etwas erleichtert fühlten aber trotzdem eine Grundanspannung und Belastung geblieben ist? Deshalb sagt Jesus: Kommt zu mir!!! Und ich werde dir Ruhe geben. Das ist eine Verheißung. Doch bleiben wir ehrlich und werden nicht religiös. Haben wir nicht auch das schon mehrmals in verschiedenen Situationen versucht und sind nicht zur Ruhe gekommen? Ich glaube, dass Jesus genau deshalb mit den weiteren Versen fortfährt, die uns den Schlüssel und dadurch die Voraussetzung zum Zugang in diese Ruhe ermöglichen. Jesus fährt fort: 2. Nehmt auf euch mein Joch 3. und lernt von mir! Der Schlüssel heißt: Lernt von mir!!! Nehmt auf euch mein Joch!!! Wie sieht unsere Praxis aus? Lernen wir von Jesus oder schauen wir auf Menschen, wie in Jesaja 28,10 beschrieben: Hier ein wenig, da ein wenig. Holen wir uns im geistlichen Leben nicht auch hier was uns gefällt und da was uns gefällt und trotzdem leben wir weiter aus dem Mangel? In Liebe, Euer Alwin |
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